film&video



Magazin für kreative Filmgestaltung

Die Zeitschrift im Wandel der Zeit
Im Jahre 1929 entschloss sich der BdFA, ein eigenes Organ herauszugeben: "Der Filmamateur". Gleichzeitig wurde eine grosse Kampagne gestartet, um neue Mitglieder zu gewinnen, und bald hatte die Mitgliederzahl die 400er-Marke überschritten. Prominentestes Mitglied war damals der Filmschauspieler Theo Lingen, ebenso gehörte Paul Sauerländer dazu.


In der frühen Nachkriegszeit ging es mit dem Amateurfilm nur schleppend wieder aufwärts. Aber es gab schon wieder ein Heftchen für den Amateurfilmer: den "Schmalfilm", das der Braunschweiger Journalist Hellmuth Lange im Eigenverlag herausbrachte. Es hatte 24 Seiten im Postkartenformat. Damit war erstmals nach dem Krieg wieder ein Informationsaustausch unter den Amateurfilmern möglich.


Anfang der 60er Jahre geht aus einem Schreiben des damaligen BDFA-Präsidenten Josef Walterscheidt an die "Herren Vorstände der dem BDFA angeschlossenen Clubs" hervor, wie sehr ihm der Erhalt der Amateurzeitschrift "Die Klebestelle" am Herzen liegt. Es wurden Vorschläge erarbeitet, die damals sehr unregelmässige Erscheinungsfolge zu verbessern und den Druck in die Hände eines anderen Verlages zu legen.


Horst Dieter Bürkle übernimmt, nachdem ein anderer Verlag gefunden worden war, die Redaktion der BDFA-Zeitschrift und behält sie bis Anfang der 80er Jahre. Der Name wird in "Film 8/16" geändert und erhält später, als die ersten heißen Diskussionen um das neue Medium Video aufkommen, den Untertitel "Magazin für Film-, Ton- und Video-Amateure". Horst Dieter Bürkle damals:"Falsch ist es gewiß nicht, sein Augenmerk jetzt vermehrt auf Video zu richten."


Anfang der 80er Jahre begibt sich der BDFA offiziell auf technisches Neuland und richtet ein Referat "Videofilmen" ein. Daraus folgt eine erneute Umbenennung der BDFA-Zeitschrift: sie erhält den offiziellen Namen "Film 8/16 + Video". Die Redaktionsleitung hat in dieser Periode Manfred Schulz übernommen, freier Journalist und Nicht-BDFA-Mitglied. Ihm gelang die damalige "Gratwanderung" zwischen Super8 und Video - eine Herausforderung, die ein großes Maß an Fingerspitzengefühl erforderte.


1989 übernimmt Dr. Gert Richter die Redaktion unter dem Motto: "Von Filmern für Filmer - aus der Praxis für die Praxis". Die Zeitschrift bekommt ein neues Gewand und heißt nun "Film+Video - Magazin für Filmgestaltung". Sie unterscheidet sich von den inzwischen zahlreich auf dem Markt erschienenen Fachzeitschriften dadurch, daß der Schwerpunkt nicht auf dem Test neuer Geräte, sondern auf der Gestaltung von (Zelluloid- und Video-)Filmen liegt.


film&video - das Magazin für kreative Filmgestaltung
Nicht nur das Plus-Zeichen im Namen hat sich inzwischen verändert, sondern auch das Erscheinungsbild - die Zeitschrift hat ein neuzeitliches Gesicht bekommen. Geblieben ist die Vielfalt der Artikel über Filmgestaltung, die sowohl Super8-Filmern als auch den inzwischen überwiegenden Video-Filmern wertvolle Tipps, Tricks und Informationen an die Hand gibt.



film&video - Magazin für kreative Filmgestaltung
Klaus Werner Voß wurde zum neuen BDFA-Präsidenten gewählt, und gleichzeitig mit dem neuen Präsidenten bekommt der BDFA - Bundesverband Deutscher Film-Autoren, wie er sich jetzt nennt, ein neues Verbandslogo. Auch die Verbandszeitschrift wird mit einem neuen, frischen Design an die neue Situation angepasst. Geblieben ist die Vielfalt der Artikel über Filmgestaltung, die sogenannten "Gelben Seiten" bekamen jedoch noch mehr Raum und erstrecken sich nun über 15 Seiten.



Nach 20-jähriger erfolgreicher Tätigkeit als Chefredakteur übergibt Dr. Richter an seinen Nachfolger Tobias Kessler, der auch bisher schon für Gestaltung und Layout unserer Verbandszeitschrift zuständig war.


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